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Erklärung: Sportwetten Handicap und Asian Handicap

Momentan leidet die Sportwelt weiterhin unter der Corona-Krise. Da wir alle viel Zeit in den eigenen vier Wänden verbringen müssen, nutzen wir die Chance um einige Varianten von Sportwetten vorzustellen. In diesem Bericht beschäftigen wir uns mit der Handicap-Wette. Im Folgenden möchten wir euch das Handicap und das Asian Handicap näher erläutern.

Handicap/ Asian Handicap

Handicap – Ein virtueller Vorsprung für den Außenseiter

Genau wie bei einer normalen Sportwette wird auf den Spielausgang getippt. Bei der Handicap-Wette gibt man jedoch einem Team einen kleinen Vorsprung. Dieser wird nach Spielende zum regulären Endergebnis addiert. Sinnvoll ist die Handicap-Wette hauptsächlich, wenn es einen klaren Favoriten im Spiel gibt. Denn in dem Fall bietet ein Tipp auf den Favoriten häufig nur eine sehr geringe Quote. Durch den Vorsprung auf Seiten des Außenseiters erhöht sich die Quote auf einen Favoritentipp, da dieser ein sogenanntes Handicap besitzt. Das jeweilige Team mit dem Handicap startet also mit einem virtuellen Rückstand in das Spiel. Die Chancen auf einen Sieg des Außenseiters bzw. der Mannschaft mit dem Vorsprung steigen im Gegenzug. Somit sinken natürlich auch die Quoten bei den Buchmachern. Zur Verdeutlichung nehmen wir hier einmal ein Beispiel zur Hand:

Mannschaft A bekommt als Favorit ein Handicap von 0:1 gegen Mannschaft B. Somit liegt Mannschaft A zu Spielbeginn bereits mit 0:1 zurück.

Endergebnis 2:0 – Bei der Handicap-Wette lautet der Spielstand nun 2:1 für Mannschaft A und gewinnt somit auch den Tipp.

Endergebnis 1:0 – Bei der Handicap-Wettet lautet der Spielstand nun 1:1 und das Spiel geht Unentschieden aus.

Endergebnis 0:0 – Bei der Handicap-Wette lautet der Spielstand nun 0:1 und Mannschaft verliert demnach das Spiel.

Das Handicap kann auch aus mehreren Toren Vorsprung für eine Mannschaft bestehen. Je mehr Tore Vorsprung ein Team hat, desto höher werden jeweils auch die Quoten im Tipp.

Asian Handicap – Einsatz zurück bei Unentschieden

Das Asian Handicap, abgekürzt AHC, ist eine spezielle Form der Handicap-Wette. Das AHC kommt dem Namen nach aus Asien und wurde ursprünglich als “Hang Cheng Betting” bezeichnet. Im Vergleich zum oben erklärten Handicap, wird im Falle eines Unentschiedens ein Teil des Einsatzes erstattet oder sogar die Wette als gewonnen gewertet. Das bedeutet im Asian Handicap gibt es nicht wie üblich drei mögliche Spielausgänge, sondern mit “Sieg Mannschaft A” und “Sieg Mannschaft B” nur zwei Wettmöglichkeiten. Außerdem kann beim AHC ein Handicap von halben (0,5), viertel (0,25) oder auch dreiviertel (0,75) Toren vergeben werden. Das macht das Asian Handicap im Gegensatz zur klassischen Handicap-Wette ein wenig komplizierter. Hier sind die verschiedenen Varianten des AHC:

  • AHC Null (0) – Bei einem Unentschieden bekommt man den Wetteinsatz zurück.
  • AHC Viertel (0, 0,5) – Der Wetteinsatz wird zwischen AHC Null und ein Handicap von 0,5 auf das andere Team gesetzt. Bei einem Unentschieden gibt es die Hälfte des Einsatzes wieder. Ein Sieg des Favoritenteams gewinnt die gesamte Wette.
  • AHC Halbe (0,5)  – Eine Wette von -0,5 auf Mannschaft A wird bei einem Tor Vorsprung von Mannschaft A gewonnen. Bei einem Unentschieden oder Niederlage ist die Wette verloren.
  • AHC Dreiviertel (0,5 , 1) – Gewinnt Mannschaft A mit 2 Toren Vorsprung gilt die Wette als gewonnen. Ein Sieg mit einem Tor Unterschied bringt noch einen Restgewinn, da der Einsatz für den ersten Tipp verloren geht. Bei Remis oder Niederlage von Mannschaft A ist die Wette verloren.
  • AHC Ganze (1) – Mannschaft A muss auch hier mit 2 Toren Vorsprung gewinnen. Bei einem Sieg mit einem Tor Unterschied gibt es den Wetteinsatz wieder. Daher ist AHC Ganze die beliebteste Variation der Handicap-Wette. Eine Niederlage verliert die Wette.